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Zur Geschichte der Sorben im DEFA-Film

Die Forschungslage zum Themenfeld „Sorbischer Film/Sorbisches im Film“ ist bislang ausgesprochen prekär. Auch im Diskurs über deutsche Filmgeschichte und deutsches Filmerbe tauchen die Sorben fast kaum auf. Das Publikationsprojekt greift dieses Desiderat auf. In Kooperation mit der DEFA-Stiftung, dem Filmwissenschaftler Dr. Andy Räder (Universität Rostock) und der Filmemacherin Grit Lemke wird ein Sammelband erarbeitet, der sich dem sorbischen Filmschaffen sowie der Bedeutung des Mediums Film für die Sorben zwischen 1946 und 1990 widmet. Chronologisch gegliedert beleuchtet er die Entwicklung und Besonderheiten des Filmwesens bei den Sorben und stellt wichtige Filmschaffende vor. Interviews mit Zeitzeug(inn)en sowie zwei DVDs ergänzen den Band. Die Veröffentlichung ist 2022/23 geplant.

Projektleitung: Susanne Hose
Projektbeteiligte: Theresa Jacobs , Robert Lorenz , Juliane Rehnolt, Denise Schallenkammer