helper
Serbski Institut Serbski Institut Mobil
Navigation
Seite vorlesen ?
  • wuhlowa-jama-2_HPm_wurezk.100637-1.jpg
  • kuwi1b.100637-4.jpg
  • foto.100637-2.jpg
In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

FORSCHUNGSSCHWERPUNKT „Institutionalisierung sorbischer Kultur in der Moderne“


Die neuzeitliche Geschichte der Sorben ist die Geschichte einer umfänglichen Institutionalisierung von kultureller Differenz. Namentlich im Verlauf des (kurzen) 20. Jahrhunderts, und somit – gerade oder paradoxerweise – in einer Zeit tiefgreifender politischer und gesellschaftlicher Verwerfungen, erreichte die institutionelle und organisatorische Einhegung und Durchdringung von sorbischer Existenz ihre Hochphase. Eng mit dieser Entwicklung verbunden war die funktionale Aus­differenzierung der sorbischen Gesellschaft in verschiedene soziale Felder mit eigenen institutionellen Strukturen – namentlich im Bereich der politischen Mit- und Selbstbestimmung, der Sprachpolitik und -pflege, der Wirtschaft, der Religion, der künstlerischen Artikulation, der massenmedialen Repräsentation sowie nicht zuletzt auch im Kontext von Erziehung und Wissenschaft. Damit einher ging schließlich eine zunehmende Professionalisierung sorbischer kultureller Praxen, die sich insbesondere in der Spezialisierung kultureller Kompetenzen, der Monetarisierung (Vergütung) kultureller Leistungen sowie ihrer Kommerzialisierung ausdrückte.

Im Zentrum des Forschungsschwerpunkts steht die Frage nach dem Verhältnis von Institutionalisierung und kulturellem wie sozialem Wandel in der neuzeitlichen Geschichte der Sorben. Institutionen werden dabei in normativer wie organisationaler Dimension als wesentliche Voraussetzung einer ambivalenten Versicherheitlichung von sorbischer Kultur in der Moderne verstanden. Gefragt wird daher einerseits, in welcher Form institutionelle Arrangements zur Stärkung von kultureller Souveränität und Resilienz bei den Sorben beigetragen haben. Andererseits wird untersucht, wo institutionelle Mechanismen (gezielt oder ungewollt) destabilisierend und delegitimierend auf das Sorbische eingewirkt und seine Vulnerabilität erhöht haben.

Sprecher: Friedrich Pollack
PROJEKTE
 Institutionalisierung sorbischer Kultur in der Moderne (Rahmenvorhaben)
Jana Piňosová , Peter Schurmann , Jana Schulz , Thomas Menzel „Varnsdorfer Zeiten“. Das tschechisch-sorbische Schulbildungsprojekt im Kontext der Nachkriegszeit 1945–1950 »Projektbeschreibung
Peter Schurmann
Die Maśica Serbska in der Niederlausitz. Zwischen Teilhabe und Eigenständigkeit
Edmund Pech
„Kulturwehr“. Organisationen nationaler Minderheiten in Deutschland 1918 –1938/45
»Projektbeschreibung

Friedrich Pollack Gefährdet oder gefährlich? Zur Versicherheitlichung der inneren Minderheitenpolitik in der Zwischenkriegszeit »Projektbeschreibung
Susanne Hose
Helden- und Opfernarrative in der sorbischen Geschichtskultur
Lubina Mahling Missionsraum Lausitz. Die sorbische Missionsbewegung zwischen globaler Ausrichtung und nationaler Mobilisierung »Projektbeschreibung
Jana Piňosová , Marcel Langer „Sorbische Lausitz“ – (T)Räume einer nationalen Minderheit von 1918 bis heute (Drittmittelprojekt) »Projektbeschreibung

Neuigkeiten & Veranstaltungen

» Zu unseren Neuigkeiten
» Zu unserer Veranstaltungsübersicht
» Zu unseren Pressemeldungen
» Zur Newsletter-Anmeldung

APERO im Garten

Buchvorstellung und Debatte zu „Demokratie: Eine gefährdete Lebensform“
Till van Rahden und Lutz Rathenow im Gespräch mit Roland Löffler

15.7.2020, 17 Uhr
» Weiter

Bibliothek für kontaktarmen Ausleihbetrieb geöffnet / Lesesaal und Archiv donnerstags nach Voranmeldung geöffnet

Der Lesesaal der Sorbischen Zentralbibliothek und das Sorbische Kulturarchiv sind jeden Donnerstag von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.
Eine Voranmeldung (telefonisch oder per Mail) ist notwendig, da jeweils nur ein/-e Nutzer/-in im Lesesaal arbeiten darf.
Das Tragen eines Nasen- und Mundschutzes ist Voraussetzung.

Ihre bestellte Literatur können Sie weiterhin Mo.-Mi. 10.00 bis 14.00 Uhr und Do. bis 16.00 Uhr in der SZB abholen, dafür dürfen Sie jedoch nur einzeln eintreten. Während Sie sich vor und in der Bibliothek aufhalten, achten Sie bitte auf die Einhaltung der Hygieneregeln.

Unsere digitalen Services finden Sie unter der Rubrik Bibliothek & Archiv.

Mina-Witkojc-Preis 2020

Wir gratulieren herzlich unserem langjährigen Mitarbeiter und Kollegen Manfred Starosta zur Verleihung des Mina-Witkojc-Preises des Landes Brandenburg! Danke für die vielen Jahre fruchtbarer Zusammenarbeit, in der zuletzt auch das häufig genutzte Deutsch-Niedersorbische Wörterbuch entstanden ist, das das bekannte Sprachportal www.niedersorbisch.de begründete.

Anmeldung jetzt möglich!

Neue Internetseite für sorbische Eigennamen gestartet

Wir haben aus einer Vielzahl an Quellen niedersorbische Siedlungsnamen zusammengetragen und dafür eine Internetseite aufgesetzt: für jeden komfortabel online nutzbar.

Marie Skłodowska-Curie Actions

“Expression of Interest” for hosting Fellows
» More information
SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
Bahnhofstraße/Dwórnišćowa 6
D-02625 Bautzen/Budyšin
Diese Website verwendet Cookies. In diesen werden jedoch keine personenbezogenen Inhalte gespeichert. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu Weitere Informationen
VERSTANDEN